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Fiona Coors

Fiona Coors

Fiona Coors: Ihre Karriere nach „Der Staatsanwalt“

Faheem Arshad by Faheem Arshad
15.09.2026
in Prominente
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Fiona Coors ist vor allem als Kriminalhauptkommissarin Kerstin Klar aus der ZDF-Serie „Der Staatsanwalt“ bekannt. Von 2005 bis Januar 2023 gehörte sie zum festen Ensemble der Krimireihe und war in mehr als 100 Folgen zu sehen. Ihr Abschied erfolgte auf eigenen Wunsch und mitten in der 18. Staffel. Damit endete eine der längsten und bekanntesten Fernsehrollen ihrer Karriere.

Doch Fiona Coors‘ beruflicher Weg begann lange vor „Der Staatsanwalt“. Die Schauspielerin absolvierte eine private Schauspiel- und Tanzausbildung, arbeitete als Synchronsprecherin und bildete sich außerdem zur Yogalehrerin weiter. Auch nach ihrem Ausstieg aus der ZDF-Reihe blieb ihr Leben vielseitig. Über ihre aktuellen beruflichen Pläne spricht sie allerdings nur selten öffentlich.

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Fiona Coors Steckbrief

AngabeInformation
NameFiona Coors
Geburtsdatum7. Juni 1972
GeburtsortHameln, Niedersachsen
BerufSchauspielerin und Synchronsprecherin
Bekannt durch„Der Staatsanwalt“
RolleKriminalhauptkommissarin Kerstin Klar
AusbildungSchauspiel und Tanz
Weitere AusbildungYogalehrerin
VaterStephan Schwartz
Bekannteste TV-RolleKerstin Klar
Ausstieg aus „Der Staatsanwalt“Januar 2023

Herkunft und frühe Jahre

Fiona Coors wurde am 7. Juni 1972 in Hameln geboren. Sie wuchs zwischen Hamburg und London auf und kam schon früh mit der Schauspielwelt in Kontakt. Ihr Vater ist der Schauspieler und Synchronsprecher Stephan Schwartz, der ebenfalls eine lange Karriere in Film, Fernsehen und Synchronisation aufgebaut hat.

Trotz dieser familiären Verbindung entwickelte Coors ihren eigenen beruflichen Weg. Sie absolvierte zwischen 1989 und 1993 eine private Schauspielausbildung und beschäftigte sich parallel intensiv mit Tanz. Zu ihren Ausbildungsstationen gehörten unter anderem die Stage School Hamburg, die Lola Rogge Schule und das Studio 33.

Erste Rollen im Fernsehen

Ihre ersten Erfahrungen vor der Kamera sammelte Fiona Coors bereits in jungen Jahren. Ende der 1980er-Jahre war sie unter anderem in der Familienserie „Mit Leib und Seele“ zu sehen.

Danach folgten zahlreiche weitere Fernsehauftritte. Sie spielte unter anderem in „Das Traumschiff“, „Derrick“, „Peter Strohm“, „Donna Leon“ und „Bella Block“. Auch mehrere Fernsehfilme und Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen gehören zu ihrer Filmografie.

Diese unterschiedlichen Rollen halfen ihr dabei, sich als vielseitige Fernsehschauspielerin zu etablieren. Der große Durchbruch bei einem breiten Publikum kam jedoch erst einige Jahre später mit „Der Staatsanwalt“.

Fiona Coors in „Der Staatsanwalt“

Am 10. Januar 2005 startete die ZDF-Krimireihe „Der Staatsanwalt“. Im Mittelpunkt steht Oberstaatsanwalt Bernd Reuther, gespielt von Rainer Hunold. Fiona Coors gehörte bereits zur ersten Folge zum Ensemble.

Sie verkörperte die Kriminalhauptkommissarin Kerstin Klar. Die Figur arbeitete eng mit dem Staatsanwalt und seinem Team zusammen und entwickelte sich über die Jahre zu einer wichtigen Person innerhalb der Serie.

Coors blieb der Produktion fast zwei Jahrzehnte treu. Insgesamt spielte sie Kerstin Klar in mehr als 100 Folgen und prägte damit einen großen Teil der Seriengeschichte.

Kerstin Klar und Thomas Reuther

Auch die persönliche Geschichte ihrer Serienfigur spielte eine Rolle. Kerstin Klar war zeitweise mit Thomas Reuther, dem Sohn des Staatsanwalts, liiert. Später heirateten die beiden Figuren, bevor die Beziehung schließlich wieder zerbrach.

Diese Handlung gab der Figur neben den Kriminalfällen eine persönliche Ebene. Für die Zuschauer war Kerstin Klar dadurch nicht nur als Ermittlerin interessant, sondern auch als Teil des familiären Umfelds der Hauptfigur.

Warum stieg Fiona Coors aus?

Im Januar 2023 verabschiedete sich Fiona Coors von „Der Staatsanwalt“. Die Schauspielerin verließ die Serie nach Angaben des Senders auf eigenen Wunsch.

Ihr letzter Auftritt fiel in die 18. Staffel. Die Staffel begann mit der Folge „Kontrollverlust“, in der ein Polizeikollege im Einsatz tödlich verletzt wird. In der darauffolgenden Handlung zieht Kerstin Klar Konsequenzen und beendet ihren Dienst.

Eine ausführliche persönliche Begründung für ihren Ausstieg gab Coors öffentlich nicht. Deshalb sollte man mögliche Spekulationen über ihre Beweggründe nicht als Tatsache darstellen.

Ihr Buch über Legasthenie

Kurz vor ihrem Abschied aus der Serie veröffentlichte Fiona Coors ein persönliches Buch. Im Mai 2022 erschien „Darf ich vorstellen: Legasthenie. Die Rolle meines Lebens“.

Darin beschreibt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit Legasthenie. Die Diagnose erhielt sie erst im Erwachsenenalter. In ihrem Buch setzt sie sich mit den Unsicherheiten auseinander, die sie über Jahre begleiteten, und schildert, wie sie mit den Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben umging.

Das Buch zeigte eine andere Seite der Schauspielerin, die viele Zuschauer bisher vor allem aus Krimiserien kannten.

Kein belegter Zusammenhang zwischen Buch und Serienausstieg

Die Veröffentlichung des Buches und ihr Abschied von „Der Staatsanwalt“ liegen zeitlich relativ nah beieinander. Daraus lässt sich jedoch kein Zusammenhang ableiten.

Fiona Coors hat öffentlich keinen Zusammenhang zwischen ihrem Buch und ihrem Ausstieg aus der ZDF-Serie hergestellt. Bekannt ist lediglich, dass das Buch im Mai 2022 erschien und sie einige Monate später die Serie auf eigenen Wunsch verließ.

Für eine seriöse Betrachtung ihrer Karriere sollten diese beiden Ereignisse deshalb getrennt voneinander betrachtet werden.

Was geschah mit „Der Staatsanwalt“ nach ihrem Ausstieg?

Die Krimireihe wurde auch nach dem Abschied von Fiona Coors fortgesetzt. Allerdings stand einige Zeit später eine weitere große Veränderung bevor.

Hauptdarsteller Rainer Hunold kündigte 2024 an, die Serie nach der 20. Staffel zu verlassen. Als Grund nannte er sein Alter. Mit seinem Abschied endete schließlich auch die Produktion.

Von 2005 bis 2025 entstanden insgesamt 123 Folgen in 20 Staffeln. Damit gehört „Der Staatsanwalt“ zu den langlebigen deutschen Krimireihen.

Fiona Coors als Synchronsprecherin

Neben der Schauspielerei arbeitete Fiona Coors auch als Synchronsprecherin. Zu ihren bekannten Synchronarbeiten gehört die deutsche Stimme der britischen Schauspielerin Christina Cole.

Diese Tätigkeit zeigt, dass Coors nicht ausschließlich auf Rollen vor der Kamera spezialisiert ist. Auch ihre Stimme wurde in internationalen Produktionen eingesetzt.

Ausbildung zur Yogalehrerin

Fiona Coors entwickelte bereits während ihrer Schauspielkarriere weitere berufliche Interessen. Zwischen 2003 und 2005 absolvierte sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin.

Darüber hinaus beschäftigte sie sich mit verschiedenen Bereichen rund um Entspannung und Körperarbeit. Dazu gehören Erfahrungen in Gestalt- und Massagetherapie sowie die Leitung von Meditationsretreats.

Damit entstand neben der Schauspielerei ein zweites berufliches Standbein, das stärker auf Gesundheit, Bewegung und persönliche Entwicklung ausgerichtet ist.

Familie und Privatleben

Fiona Coors hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bekannt ist ihre familiäre Verbindung zu ihrem Vater Stephan Schwartz, der selbst Schauspieler und Synchronsprecher ist.

Sie lebt mit ihrem Lebenspartner in der Nähe von München und hat zwei erwachsene Söhne. Weitere Einzelheiten über ihre Familie stehen nicht im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Arbeit.

Auch in Interviews spricht sie deutlich häufiger über berufliche Themen als über ihren privaten Alltag.

Was macht Fiona Coors heute?

Seit ihrem Ausstieg aus „Der Staatsanwalt“ im Januar 2023 ist Fiona Coors deutlich seltener im Fernsehen präsent. Öffentlich dokumentierte neue Schauspielprojekte sind in den verfügbaren Informationen nur begrenzt zu finden.

Eine offiziell erklärte Beendigung ihrer Schauspielkarriere ist damit nicht verbunden. Ebenso gibt es keine belastbare Grundlage dafür, ihren Rückzug als endgültigen Abschied von der Schauspielerei zu bezeichnen.

Ihre bisherigen Tätigkeiten zeigen vielmehr, dass Coors mehrere berufliche Interessen verfolgt. Neben Schauspiel und Synchronisation gehören Yoga und persönliche Entwicklung zu den Bereichen, mit denen sie sich beschäftigt hat.

Fiona Coors‘ Leben abseits des Fernsehens

Der Ausstieg aus einer langjährigen Hauptrolle verändert zwangsläufig die öffentliche Wahrnehmung. Fast 18 Jahre lang war Fiona Coors für viele Zuschauer eng mit der Figur Kerstin Klar verbunden.

Abseits der Serie hat sie jedoch schon lange weitere Seiten ihrer Persönlichkeit entwickelt. Ihr Buch über Legasthenie, ihre Ausbildung zur Yogalehrerin und ihre Arbeit als Synchronsprecherin zeigen, dass ihre Karriere nicht allein aus Fernsehrollen besteht.

Gerade diese verschiedenen Tätigkeiten machen ihren beruflichen Weg interessant. Während Kerstin Klar für eine lange Zeit ihr bekanntestes Gesicht war, umfasst Fiona Coors‘ tatsächlicher Werdegang deutlich mehr.

Die wichtigsten Stationen ihrer Karriere

JahrStation
1972Geburt in Hameln
1989–1993Private Schauspiel- und Tanzausbildung
Ende der 1980erErste größere Fernseherfahrungen
2003–2005Ausbildung zur Yogalehrerin
2005Start als Kerstin Klar in „Der Staatsanwalt“
2022Veröffentlichung ihres Buches über Legasthenie
Januar 2023Ausstieg aus „Der Staatsanwalt“

Fazit

Fiona Coors: Ihre Karriere nach „Der Staatsanwalt“ ist vor allem die Geschichte einer Schauspielerin, die nach fast zwei Jahrzehnten eine ihrer bekanntesten Rollen hinter sich ließ. Als Kerstin Klar gehörte sie seit dem Start der ZDF-Krimireihe 2005 zum festen Ensemble und prägte die Serie über mehr als 100 Folgen.

Ihr beruflicher Weg begann allerdings lange vorher und umfasst neben Schauspiel auch Synchronarbeit und Yoga. Mit ihrem Buch über Legasthenie zeigte sie zudem eine sehr persönliche Seite. Seit ihrem Ausstieg im Januar 2023 lebt Fiona Coors zurückhaltender und tritt deutlich weniger öffentlich auf. Ihr bisheriger Karriereweg reicht damit weit über ihre Rolle als Kerstin Klar hinaus.

LESEN SIE AUCH: Paul Gauselmann: Unternehmer und Familienmensch

FAQs

Wann stieg Fiona Coors bei „Der Staatsanwalt“ aus?

Fiona Coors verließ die ZDF-Serie im Januar 2023 nach fast 18 Jahren in der Rolle der Kriminalhauptkommissarin Kerstin Klar.

Warum verließ Fiona Coors „Der Staatsanwalt“?

Nach Angaben des Senders erfolgte ihr Ausstieg auf eigenen Wunsch. Eine ausführliche persönliche Begründung veröffentlichte die Schauspielerin nicht.

Wie lange spielte Fiona Coors Kerstin Klar?

Fiona Coors spielte Kerstin Klar von 2005 bis Januar 2023 und war in mehr als 100 Folgen der Serie zu sehen.

Was macht Fiona Coors neben der Schauspielerei?

Sie arbeitete auch als Synchronsprecherin und absolvierte von 2003 bis 2005 eine Ausbildung zur Yogalehrerin.

Hat Fiona Coors Kinder?

Ja. Fiona Coors hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Lebenspartner in der Nähe von München.

Faheem Arshad

Faheem Arshad

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